Mysteriöse Welt des Goldes

Fast alles, was hier glänzt, ist Gold. Der Rest ist Silber, Platin und Palladium. Bei Pro Aurum in der Heusteigstraße kann man Edelmetalle barrenweise kaufen – oder derzeit auch in skulpturaler Form. Letzten Samstag war dort die Eröffnung einer Ausstellung mit dem Titel „Mystisches Gold“. Da mir die glitzernde Welt der Edelmetalle ein Mysterium ist, hat mich meine Neugier dorthin gezogen. In den Räumlichkeiten, in denen einst Schlecker Zahnpasta und Damenbinden feil bot, sind neben einer überschaubaren Menge an Gästen güldene Skulpturen verteilt. Sie entstammen einer Kunstwelt, die mir durchaus fremd ist. Aus einem damit überfordertem Lautsprecher dröhnt mystisch-anmutende Musik von Vangelis. Eine Dame im Griechischen-Göttinnen-Outfit und einer der Lokalität angemessenen gold-blonden Mähne wandelt durch den Raum: Silvia Reiser. Die Schöpferin der goldenen Plastiken liebkost diese und räkelt sich im Dunst einer Nebelmaschine auf dem Boden.

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Die studierte Juristin erstellt ihre Skulpturen aus Edelstahl und lässt sie in einem eigens für sie entwickelten Verfahren galvanisch vergolden. Diese verkauft sie weltweit oder stellt sie in ihrem eigenen „Lustgarten“ in Sigmaringendorf aus. Da ihr jedoch das Stadtleben fehlt, zieht sie derzeit in ihr neues Atelier in einer Feuerbacher Villa.

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Wer in die mysteriöse Welt des Goldes und der dazu passenden Kunst eintauchen will, kann dies während der Öffnungszeiten von Pro Aurum gerne tun:

Montag, Dienstag und Freitag: 9:00 – 13:00, 14:00 – 17:00
Mittwoch: 9:00 – 13:00
Donnerstag: 9:00 – 13:00, 14:00 – 18:00

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Sylvia Reiser auf Wikipedia

sylviareiser.de

Pro Aurum

Fotos: Martin Zentner
Text: Dora Asemwald

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PS: Man kann hier nicht nur Gold kaufen und in Gold investieren, sondern auch Altgold verkaufen.

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Das Rauschen der Städte

Myriaden an Fotos zeigen, wie jedes Eck einer Stadt aussieht. Doch wie klingt die Stadt? Dem sind Schüler aus Warschau und Backnang nachgegangen. Sie haben eine interaktive Hörkarte für Stuttgart erstellt. Diesen Samstag stellen sie ihr Projekt „Das Rauschen der Städte“ im Theater Rampe vor. Vielleicht inspiriert uns das ja dazu, den Klang von 70180 zu dokumentieren.

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Projektbeschreibung:

Im Rahmen dieses intermedialen und interkulturellen Projekts präsentieren Schülerinnen und Schüler aus Backnang und Warschau ihr Arbeitsergebnis. Im Rahmen eines Workshops wurde eine interaktive Hörkarte für Stuttgart erstellt. Grundlage hierfür sind Geräusche und Alltagsklänge der Stadt. Durch die Klangkompositionen, die man über das Smartphone an verschiedenen Orten in Stuttgart hören kann, nimmt man bekannte Orte neu und anders wahr.


Samstag, 16. April, 18 Uhr
Theater Rampe
Filderstraße 47
70180 Stuttgart

Eintritt frei

theaterrampe.de/stuecke/das-rauschen-der-staedte

das-rauschen-der-staedte.tumblr.com

(Foto: Das Rauschen der Städte, Illustration: Jedrzej Golecki)

Musik in der Espressobar

Ein sehr schöner Ort für ein kleines Konzert: Die Herbert’z Espressobar. Chantal Fatale und Roman Wreden haben hier am 28. Januar gespielt.

Fotos: Martin Zentner

 


Café Herbert´z

Immenhoferstraße 13
70180 Stuttgart
mail@cafe-herbertz.de
T +49 (0)711 88 84 566

Chantal Fatale

Roman Wreden

Herbert’z Espressobar

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